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Märklin - Neu in H0 Die Baureihe E 41 - der „Knallfrosch“ der Bundesbahn

Das markante Schaltgeräusch gab den Namen

1950 beschloss die Deutsche Bundesbahn die dringende Modernisierung ihres Fuhrparks mit der Beschaffung von Elektrolokomotiven mit überwiegend standardisierten Bauteilen und erteilte an alle bedeutenden Lokomotivfabriken den Auftrag, entsprechende Vorschläge auszuarbeiten. Ziel war jeweils eine Lokomotive für den Güterverkehr, um die E 94 zu entlasten, und eine Mehrzwecklokomotive, wie man es von der gut bewährten E 44 kannte. Eine weitere Anforderung an die ausführenden Firmen betraf die Führerstände: der Lokführer sollte das erste Mal seine Arbeit im Sitzen verrichten, was eine ungemeine Verbesserung für das Lokpersonal bedeutete. Das Resultat dieser Ausschreibung waren fünf Versuchslokomotiven der Baureihe E 10.0. Allerdings stellte sich bald nach ausgiebigen Testfahrten heraus, dass zwei Grundtypen für die erwarteten Aufgaben nicht genügen würden. Somit entschieden die Verantwortlichen der Bundesbahn von Siemens/Krauss Maffei eine Schnellzug- und eine Güterzuglokomotive, die Baureihen E10 und E 40, von AEG/Krupp eine schwere Güterzuglok, die Baureihe E 50 und von BBC/Henschel eine Nahverkehrslok, die Baureihe E 41, entwickeln zu lassen.

Ab 1956 bis 1971 wurden insgesamt 451 Loks der Baureihe E 41 beschafft. Sie sollte für mehrere Jahrzehnte nicht nur den Nahverkehr von den Alpen bis zur Küste prägen. Man kann die gelungene Konstruktion als eine Universallokomotive bezeichnen, da sie in ihrer langen Betriebszeit so ziemlich alles vorspannte, was der Zugverkehr erlaubt. Den harten S-Bahn Verkehr quittierte sie aber bald, da sie auf Grund einer fehlenden elektrischen Bremse nicht dafür geeignet war. Ihre Stammaufgabe blieb der Nahverkehr, vornehmlich im Wendezugbetrieb mit Silberlingen. Auf Grund der geforderten geringeren Achslast, die sich auf zwei zweiachsige Drehgestelle verteilte, konnte die E 41 problemlos auf den elektrifizierten Nebenbahnen eingesetzt werden.

Die Motorisierung mit 4 Fahrmotoren stellt eine Weiterentwicklung des ET 30 dar und für den Antrieb zeichneten die Siemens-Schuckert-Werke / SSW verantwortlich, die die E 41, wie die anderen übrigen Einheitslokomotiven auch, mit einem Gummiringfeder-Antrieb ausstattete. Der ölgekühlte Transformator bekam ein Schaltwerk auf der Niederspannungsseite, was zu einer für die Baureihe E 41 charakteristischen Geräuschentwicklung führte. So kam die Lok bald zu ihrem Kosenamen Sektkorken, oder eben Knallfrosch der Bundesbahn. Nicht wenige Bahnkunden vermuteten bei diesem Knall einen Schaden an der Lok und waren mehr oder weniger irritiert. Die Höchstgeschwindigkeit der 15,62 m langen Lok betrug 120 km/h. Als die Bundesbahn die Höchstgeschwindigkeit für Schnellzüge Ende der 1950er Jahre auf 140 km/h anhob, wurden weitere E 41 ausschließlich in grüner Lackierung ausgeliefert, da das elegante Blau nur schnellen fernverkehrstauglichen Lokomotiven vorbehalten war.

Während ihrer gesamten Einsatzzeit trug die Baureihe E 41, ab 1968 “141”, Scherenstromabnehmer. Sonst veränderte sie ihr Äußeres durch Umbauten und war entweder mit drei oder fünf Lampen, mit oder ohne Regenrinne, mit abgerundeten oder eckigen Lüftern in den mit der Zeit wechselnden Farbschemata in Deutschland von den Alpen bis in den Norden unterwegs. Die Zugsicherungssysteme wurden ebenfalls angepasst, und bis zu ihrem Einsatzende galt der Knallfrosch als eine bewährte und verlässliche Konstruktion.

Ab Anfang der 1990er Jahre wurde die Baureihe 141 immer mehr von der Baureihe 143 verdrängt, und durch die Umstellung des Nahverkehrs auf Triebwagen schrumpfte Ihr Bestand zusehend. Im Februar 2006 verabschiedete man sich offiziell von der Baureihe 141 in Braunschweig, dennoch war der letzte Betriebshof einiger Lokomotiven Frankfurt/Main, wo sie erst Ende 2006 aus dem aktiven Dienst bei der Deutschen Bahn AG ausschieden.

Der Nachwelt sind einige der beliebten Lokomotiven erhalten geblieben und zumindest bei Museumsfahrten hört man den Frosch der Bundesbahn noch knallen.

Das Märklin-Modell mit der Artikelnummer 39411 hat die Baureihe 141 der Deutschen Bundesbahn im Epoche-V-Betriebszustand mit drei Lampen, Klatte-Lüftern und fehlender umlaufender Regenrinne zum Vorbild. Es ist mit Digital-Decoder mfx und neuem geregelten Softdrive-Sinus-Hochleistungsantrieb in kompakter Bauform ausgestattet. Vier Achsen werden angetrieben und die eingesetzten Griffstangen sind aus Metall. Weitere Details, wie zum Beispiel die Führerstands-Inneneinrichtung und die angesetzten Dachlaufstege, runden das gelungene Modell ab. Fahrtrichtungsabhängig wechselt das Dreilicht-Spitzensignal mit zwei roten Schlusslichtern. Das mit wartungsfreien, warmweißen Leuchtdioden ausgestattete Dreilicht-Spitzensignal ist konventionell permanent in Betrieb und kann digital zugeschaltet werden. Das E-Lok Fahrgeräusch mit “Knallfrosch”-Sound, das Licht an den Lokenden und die Anfahrbeschleunigung und Bremsverzögerung sind mit Control Unit 6021 und Systems schaltbar. Die Pfeife und das Bremsenquietschen ist nur mit Systems schaltbar. Die Länge über Puffer beträgt 18,0 cm.

Die komplette Neuentwicklung ist aus Metall und kostet unverbindlich empfohlen EUR 259,95.

Dieses Modell in Gleichstrom-Ausführung und Glockenanker-Motor finden Sie im Trix HO-Sortiment unter der Artikelnummer 22141.

Die BR 141 ist die perfekt passende Wendezuglok zu den ebenfalls im Jahr 2008 als Neukonstruktionen erscheinenden “Silberlingen”. Der Nahverkehrswagen 2. Klasse Bnrz 450.3, mit der Artikelnummer 43801, kostet ebenso wie der Nahverkehrswagen 1. und 2. Klasse Abnr 418.4, Artikelnummer 43811, unverbindlich empfohlen EUR 44,95. Der Steuerwagen 2. Klasse ohne Gepäckraum Bnrdzf 463, Artikelnummer 43830, kostet ebenfalls unverbindlich empfohlen EUR 74,95.

Diese Nahverkehrswagen finden Sie im Trix H0-Sortiment unter den Artikelnummern 23431, 23432 und 23433. Diese haben andere Betriebsnummern.

mehr Informationen auf den Webseiten von Märklin und Trix
http://www.maerklin.de
http://www.trix.de



URL: Homepage Märklin, Gebr. Märklin & Cie. GmbH
Meldung vom 20.03.2008

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