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Adventskalender 2016
Unser Adventskalender 2016 hat es diesmal wirklich in sich. Insgesamt haben wir Preise von über 2.500,- EUR für Euch. Das beste gibt es natürlich wie jedes Jahr zum Schluss.

Felbahn-Startset mit Dampflok (12011)
für Spur H0 von BUSCH
 

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Märklin - Neu in H0 und Z Die Zugsensation der Deutschen Verkehrsausstellung 1953 in München, der „Senator“

Hohe Reisegeschwindigkeit durch Leichtbau

Anfang der 50er-Jahre entwickelte die Deutsche Bundesbahn (DB) zwei Gliedertriebzüge für den Fernverkehr. Die Konstruktion entstand unter Beteiligung von Franz Kruckenberg, der sich bereits in den 30er-Jahren einen Namen mit Schnellfahrzeugen machte. Bei der Entwicklung der beiden Triebwagen konnte er auf wertvolle Erfahrungen zurückgreifen, die bereits mit dem Schienenzeppelin und dem SVT 135 155 gemacht wurden: Hohe Geschwindigkeit durch weitgehenden, kompromisslosen Leichtbau aus Aluminium. Erstmals wurden die beiden Gliederzüge auf der Deutschen Verkehrsausstellung (DVA) in München 1953 präsentiert: Der VT 10 501, gebaut von Linke-Hofmann-Busch als Tageszug "Senator" für die DB und der von Wegmann gefertigte VT 10 551 als Nachtzug "Komet" für die Deutsche Schlafwagen- und Speisewagengesellschaft (DSG). Abgesehen vom Einsatz und der Farbgebung wiesen die zwei Züge Bauartunterschiede auf. Während die Wagen des "Senators" mit Einachslaufwerken ausgestattet waren, hatte der "Komet" Jacobs-Drehgestelle zwischen den Einheiten. Bei beiden Zügen wiesen die Endwagen jeweils ein zweiachsiges Triebgestell auf. In den Motorwa-gen arbeiteten MAN-Dieselmotoren mit ursprünglich 118 kW, später mit 154 kW Leistung. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 120 km/h; ei-ne geplante Erhöhung auf 160 km/h unterblieb. Die Kraftübertragung war hydraulisch mittels Viergang-Getriebe. Der "Senator" bot seinen Fahrgästen 135 Sitze in der 1. Klasse, davon 24 Liegesitze.

Mit Beginn des Sommerfahrplans 1954 nahmen die Züge den regulären Betrieb auf. Der Tageszug VT 10 501 als Ft 41/42 "Senator" auf der Verbindung Frankfurt/Main-Hamburg, der Nachtzug als Ft 49/50 "Komet" zwischen Hamburg und Basel (ab Sommer 1955 bis Zürich). Die Laufeigenschaften des Nachtzuges wurden positiv bewertet, über den Tageszug heißt es dagegen in DB-Unterlagen: "Alles in allem ist anscheinend die Güterwagen-Charakteristik aus dem Fahrzeug nicht herauszubringen". Der "Senator" war bis Juni 1956 im Fahrgasteinsatz, wurde anschließend mehrfach umgebaut und bei Versuchsfahrten erprobt. 1959 wurde die Ausmusterung verfügt und 1962 die Zerlegung angeordnet. Bis auf den Mittelwagen VT 10 551 i des Nachtzuges, der von den Nürnberger Eisenbahnfreunden als Clubheim genutzt wird, wurden alle Fahrzeuge verschrottet. Die Erfahrungen mit den beiden Kruckenberg-Konstruktionen flossen in die Entwicklung des späteren TEE-Triebzuges VT 11.5 der DB ein.

Das Modell des Tages-Gliederzuges VT 10.5 „Senator“ hat die Artikelnummer 39100 und besteht aus zwei Triebwagen, einem Großraumwagenglied und einem Wagenglied mit Küche. Die komplette Neuentwicklung ist aus Metall. Der Softdrive Sinus Motor treibt zwei Achsen im Drehgestell des Triebwagens A an. Er hat ein Zweilicht Spitzensignal und rote Schlusslichter. Die Innenbeleuchtung und die Tischlampen der Inneneinrichtung sind mit wartungsfreien, warmweißen Leuchtdioden bestückt. Im konventionellen Betrieb leuchten sie konstant, bei digitalem Betrieb sind sie zuschaltbar. Ebenfalls digital zuschaltbar sind das Dieselmotor-Geräusch, der Signalton, das Bremsenquietschen, die Bahnhofsansage, Umgebungsgeräusche wie z.B. das Türenschließen und der Abfahrtspfiff. Er hat eine Länge von 69,1 cm. Der Triebzug 39100 in H0 kostet unverbindlich empfohlen EUR 599.-.

Das dreiteilige Ergänzungsset mit der Artikelnummer 41100 vervoll-ständigt den Zug zur vorbildgerechten 7-teiligen Einheit. Es kostet unverbindlich empfohlen EUR 149,00.

In der Spur Z, in mini-club, wird der Zug unter der Artikelnummer 88100 angeboten. Der Antrieb erfolgt über ein Drehgestell bei einem der Triebköpfe. Das Spitzensignal und die Schlusslichter bestehen aus LED. Die Kurzkupplung zwischen den Fahrzeugen bildet eine elektrische Verbindung. Die Länge des Zuges, der unverbindlich empfohlen EUR 399.- kostet, beträgt 455 mm.

Die Artikel 39100, 41100 und 88100 werden im Jahr 2008 in einer einmaligen Serie nur für Insider-Mitglieder gefertigt.

Für Trix Profi-Club Mitglieder ist das Modell unter der Artikelnummer 22797 in Gleichstrom-Ausführung im Trix H0-Sortiment erhältlich.

mehr Informationen auf den Webseiten von Märklin und Trix
http://www.maerklin.de
http://www.trix.de



URL: Homepage Märklin, Gebr. Märklin & Cie. GmbH
Meldung vom 20.03.2008

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