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Adventskalender 2016
Unser Adventskalender 2016 hat es diesmal wirklich in sich. Insgesamt haben wir Preise von über 2.500,- EUR für Euch. Das beste gibt es natürlich wie jedes Jahr zum Schluss.

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Märklin - Neu in H0 Von Baden über Bremen zur DB als schnelle Versuchslokomotive

54 Jahre unter Dampf: Die Baureihe 18.3

Die Großherzogliche Badische Staatsbahn bestellte 1915 bei Maffei in München 20 Lokomotiven mit der Achsfolge 2'C1' (Pacific), um die Rheintalbahn effektiver betreiben zu können. Die als IV h bezeichnete Lokomotive sollte hauptsächlich zwischen Mannheim und Basel zum Einsatz kommen und daher wurde die Konstruktion kompromisslos als Flachlandschnellzuglokomotive ausgelegt. Der Treibraddurchmesser von 2.100 mm wurde von einer Lokomotive ihrer Achsfolge nur von der 18 201 der Deutschen Reichsbahn übertroffen. Die Höchstgeschwindigkeit wurde dennoch mit 110 km/h angesetzt, was bremstechnische Ursachen hatte. Auf Grund der Ereignisse des ersten Weltkrieges wurde die Lok von 1918 bis 1920 in 3 Serien beschafft. Als 1920 die letzten IV h vom Hersteller übergeben wurden, war die Badische Staatsbahn bereits in die Deutschen Reichsbahn eingegliedert, die alle 20 Lokomotiven als Baureihe 18.3 in ihren Bestand einreihte. Die Maschinen wurden im Bw Offenburg stationiert und waren die Paradeschnellzugloks auf der Rheintalstrecke und auch sehr oft vor dem neuen Luxuszug der Reichsbahn, dem Rheingold, anzutreffen. Maffei konstruierte für die IV h ein Vierzylinder-Verbundtriebwerk, dessen Innenzylinder weit vorne positioniert sind und der Lokomotive ihre unverwechselbare Erscheinung geben. Obwohl der Kessel der IV h der damals Größte in Deutschland war, verfügte er nicht über allzu große Reserven, weil der Wasserinhalt rerelativ klein bemessen war. Die Überhitzer-Fläche war ebenso klein bemessen, dadurch konnte der Dampf nur eine Temperatur von 330°C erreichen. Auf Grund dieser Tatsachen war der Verbrauch an Wasser und Kohle relativ hoch und lag wesentlich über dem der späteren Ein-heitslokomotiven der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft. Auch der Tender trägt zum charakteristischen Aussehen der Lok bei. Er ist un-gewöhnlich kurz, mit einem Drehgestell und zwei eng aneinander gelagerten Achsen im Rahmen. Die Badische IV h war während ihres Einsatzes auf Grund ihrer komplizierten Technik weder beim Lokpersonal noch bei den administrativen Stellen besonders beliebt und wurde auf der prestigeträchtigen Rheintalstrecke relativ rasch von der neuen Einheitsbaureihe 01 verdrängt. Sie wurde sukzessive nach Norddeutschland abgegeben, bis alle 20 Lokomotiven 1942 in Bremen stationiert waren. Ihr Einsatzgebiet war vornehmlich das Norddeutsche Flachland, wofür sie bestens geeignet war, und auch das neue Loko-motivpersonal konnte sich mit dem komplizierten Verbund von Hoch- und Niederdruckzylindern besser anfreunden. Nach Einbau stärkerer Bremsen wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 140 km/h erhöht und die Leistung der Baureihe 18.3 stellte so manche jüngere Schnellzuglokomotive in den Schatten. Den 2. Weltkrieg überstanden bis auf eine alle Lokomotiven der Baureihe 18.3, für die die junge Deutsche Bun-desbahn keine Verwendung fand und ausmusterte. Mit dem Wiederaufbau der Infrastruktur und der Normalisierung des Bahnverkehrs wuchs der Bedarf an schnellen Versuchslokomotiven und die Deut-sche Bundesbahn sah sich zur Rekonstruktion von drei bereits abge-stellten Lokomotiven der Baureihe 18.3 gezwungen. Die Lokomotiven wurden dementsprechend modifiziert und leisteten viele Jahre wertvolle Arbeit für das Lokomotiv-Versuchsamt in Minden. 18 316 erreichte während einer Versuchsfahrt in Österreich auf der Strecke Kufstein - Wörgl die Geschwindigkeit von 162 km/h und wurde so die schnellste Länderbahnlokomotive. Erst 1969 wurden die letzten beiden Maschinen abgestellt und die schönen Lokomotiven sind als Denkmäler für die Länderbahnära erhalten geblieben.

Das Modell der Dampflokomotive der Baureihe 18.3 hat die Märklin-Artikelnummer 39020 und zum Vorbild die ab 1918 für die Großherzoglichen Badischen Staatseisenbahnen gebaute Serie IV h der Schlepptender-Schnellzuglokomotiven für den hochwertigen Reiseverkehr. Der geregelte Softdrive-Sinus-Hochleistungsantrieb in kompakter Bauform mit Digital-Decoder mfx treibt drei Achsen an. Die Kurzkupplung zwischen Lok und Tender lässt sich gleisradiusbezogen verstellen. Der Raucheinsatz 72270 kann nachgerüstet werden und das LED-Zweilicht-Spitzensignal wechselt mit der Fahrtrichtung. Sowohl der nachrüstbare Rauchsatz als auch das Zweilicht-Spitzensignal sind konventionell in Betrieb und digital zuschaltbar. Ebenso der Soundgenerator, der die typischen Dampflokgeräusche wiedergibt. Die Anfahrbeschleunigung, die Bremsverzögerung und das Feuerbüchsen-Flackerlicht ist ebenfalls mit der Control Unit oder Systems schaltbar. Der befahrbare Mindestradius beträgt 360 mm. Die Länge über Puffer misst 26,7 cm.

Die komplette Neuentwicklung der besonders filigranen Metallkonstruktion kostet unverbindlich empfohlen EUR 399,95 (mit Sound).

Dieses Modell finden Sie in Gleichstrom-Ausführung im Trix H0-Sortiment unter der Artikelnummer 22180.

Schnellzugwagen-Set „Rheingold

Passend zur Schlepptender-Schnellzuglokomotive kommt die komplette Neukonstruktion des Sets der „Rheingold“-Schnellzugwagen-Modelle, Artikelnummer 41928, in der Ursprungslackierung um 1928. Es besteht aus je einem Wagen 1. Klasse ohne Küche, SA4ü-28, 1. Klasse mit Küche, SA4ük-28, 2. Klasse ohne Küche, SB4ü-28, 2. Klasse mit Küche, SB4ük-28 und Packwagen, SPwü-28. Die Wagen sind hochdetailliert mit erhabenen Schriftzügen, angesetzten Griffstangen und verschiedenfarbigen Inneneinrichtungen. Die Tischlampen und die Schlussbeleuchtung können durch den nachträglichen Einbau eines Funktionsdecoders im Gepäckwagen digital geschaltet werden. Die Gesamtlänge der Wagen über Puffer beträgt 133,7 cm. Unverbindlich empfohlen kostet das Set EUR 299,95.

Dieses Modell finden Sie in Gleichstrom-Ausführung im Trix H0-Sortiment unter der Artikelnummer 23430.


mehr Informationen auf den Webseiten von Märklin und Trix
http://www.maerklin.de
http://www.trix.de



URL: Homepage Märklin, Gebr. Märklin & Cie. GmbH
Meldung vom 20.03.2008

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