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Ein Vierteljahrhundert Modelleisenbahnbau in Ostholstein

Train Kids Gymnasialinternate haben „Gilden“ für die sinnvolle Beschäftigung ihrer Schüler in deren Freizeit. Im Internat Schloss Plön hatte seit der Mitte der Achtziger Jahre der Oberstudienrat Robert Chr. Klein mit einer solchen Gilde eine beeindruckende Modell-Eisenbahnanlage auf dem Schlossboden geschaffen. Als das Internat 2001 nach dem Verkauf des Schlosses an „Brillenkönig“! Fielmann aufgelöst wurde, musste Robert Klein die Anlage blutenden Herzens abbauen und in sechzig Umzugkartons verstauen.

 

Klein und der Eutiner Spielzeughändler Wolfgang Janus waren durch häufige Zukäufe für die Modellanlage bekannt geworden und freundschaftlich verbunden. In dieser Notsituation bot Janus dem Freund „Asyl“ auf dem Dachboden seines Spielzeuggeschäfts am Stadtgraben. Hier ist seit 2002 die Anlage nach und nach mit Schülerinnen und Schülern aus der Stadt und ihrer Umgebung – den „Train-Kids“ – wieder aufgebaut worden. Seit zwei Jahren ist die Anlage betriebsfertig auf einer Grundfläche von 48 Quadratmetern. Über zwei Ebenen winden sich vierhundert Meter Gleise. Die Hauptstrecke verbindet die mehrgleisigen Bahnhöfe Neustadt und Altburg. Beide Städte haben die in der Natur kaum noch vorhandenen Betriebswerke mit Lokschuppen und Drehscheibe. Zwischen den Hauptorten liegen vier kleinere Orte, von denen aus die Hauptstrecken durch eingleisige Nebenstrecken erschlossen werden.. Drei dieser Orte sind zudem durch eine Schmalspurbahn im Format  HOe verbunden. In Altburg erschließen zwei Straßenbahnlinien die Stadt. Alle Straßen werden überdies durch das „Faller-Car-System“ befahren. Das allerdings noch nicht ganz problemlos läuft.

Im Untergrund der Stadt Altburg liegt ein sechsgleisiger Schattenbahnhof. Aus dem tauchen immer wieder neue Züge auf und gestalten den Betrieb abwechslungsreich. Der Fahrbetrieb wird von vier Schaltpulten aus analog geregelt. Dazu gehören komplexe Relais-Schaltungen mit Besetzmeldern. Die Stromkreise sind getrennt, so dass „Fahrdienstleiter" ihren eigenen Streckenabschnitt bedienen. Die Anlage soll den Jugendlichen Betreibern Kreativität, Verantwortungsgefühl und Teamgeist vermitteln
Derzeit arbeiten bei den „Train-Kids“ dreizehn Jungen und zwei Mädchen mit. Robert Klein bedauert, dass es die Entwicklung mit sich gebracht hat, dass seine ganz großen Spezialisten im Laufe der Jahre ausgeschieden sind und einer Ausbildung nachgehen. Für die Zukunft plant Klein, die Anlage durch funktionsfähige Signale und Bahnübergänge zu ergänzen und die Landschaft – zu der auch ein solche im Winter mit Weihnachtsmarkt und Tannenbaum gehört – noch detailreicher zu gestalten. So sind eine große Hängebrücke und ein Skiberg mit Sessellift hinzu gekommen. Schon jetzt ist die Anlage mit Wiesen, Feldern, einem Bach mit Wasserfall und einem breiten Fluss mit Hafen äußerst detailreich  Die Nachtszenen werden um noch im Ausbau befindliche Sternbilder an der Decke ergänzt. Erläutert wird die Arbeit durch eine Hörspiel CD „Die Train-Kids in der Miniwelt“.

Die Train-Kids kommen im Winterhalbjahr zweimal die Woche zusammen. „Nachwuchs“ im Alter zwischen 11 und 16 Jahren ist immer willkommen – aber auch Sponsoren, die sich von ihrer „alten“ Anlage trennen wollen.  (v. Horst Schinzel)



Meldung vom 12.03.2012








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